Die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, gilt in modernen Gesellschaften als zentrale Kompetenz. Führungskräfte, Eltern, Mitarbeitende, Studierende und Konsumenten stehen täglich vor einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten, die von scheinbar trivialen bis hin zu hochkomplexen Entscheidungen reichen. Während Entscheidungsfreiheit kulturell häufig mit Autonomie und Selbstbestimmung verbunden wird, zeigt die psychologische Forschung zunehmend, dass eine hohe Dichte an Entscheidungen zugleich eine relevante kognitive Belastung darstellt. Das Phänomen der sogenannten „Decision Fatigue“ beschreibt den Zustand reduzierter Entscheidungsfähigkeit infolge vorangegangener mentaler Beanspruchung. Besonders in digitalen Arbeits- und Lebenswelten gewinnt dieses Konzept an Bedeutung. Ein typisches Beispiel findet sich im beruflichen Alltag vieler Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter. Nach mehreren Stunden in Videokonferenzen, der Bearbeitung komplexer Dokumente, parallelen Chat-Kommunikationen und...
Über die vielfältigen Facetten des Zusammenspiels zwischen Mensch, Technik, KI und den Kollegen Roboter und Chatbot.